Der RFID Etiketten Druckservice von IDCRAFT vereint Bedruckung und Kodierung in einem Arbeitsschritt. Jedes RFID Label wird im Thermo-Transfer-Verfahren bedruckt – mit variablen Daten wie Seriennummern, Barcodes, QR-Codes, Firmenlogos oder Klartext. Gleichzeitig wird der integrierte RFID-Chip elektronisch kodiert, etwa mit EPC-Daten, einer eindeutigen UID oder NDEF-Records für NFC-Anwendungen. Das Ergebnis: ein fertig personalisiertes RFID Etikett, das direkt auf Ihr Produkt, Ihre Verpackung oder Ihren Behälter aufgeklebt werden kann. Wer zuerst wissen möchte, wie RFID funktioniert, fängt dort an.
Wechselnde Aufdrucke, fortlaufende Nummerierungen oder individuelle Barcodes sind in herkömmlichen Druckverfahren wie Flexo- oder Siebdruck häufig unwirtschaftlich – insbesondere bei kleinen und mittleren Stückzahlen. Unser Druckservice im Thermo-Transfer-Verfahren beseitigt dieses Problem: keine Klischeekosten, keine Programmierkosten und keine Mindestbestellmengen. Selbst einzelne RFID Etiketten können wirtschaftlich und schnell hergestellt werden. Druckdaten übernehmen wir als fertiges BarTender-Layout oder erstellen das Layout für Sie.
IDCRAFT hält diverse UHF RFID Label am Lager, die regelmäßig bei verschiedensten Kunden im Einsatz sind. Dadurch sind wir in der Lage, auch kurzfristig zu liefern. Unsere hohen Qualitätsstandards, schneller Service und flexible Produktion überzeugen – ob Sie 10 Prototypen-Label für einen Pilottest oder 10.000 Etiketten für einen Rollout benötigen. Einen Überblick über alle Transponder-Bauformen finden Sie in unserem Ratgeber zu RFID Transpondern und Tags; für robuste Gehäuselösungen siehe 3D-gedruckte RFID-Tags.
Etikett, Label, Inlay oder Smart Label?
Die vier Begriffe werden im Markt synonym benutzt, meinen aber unterschiedliche Fertigungsstufen. Das Inlay ist der elektronische Kern: ein Mikrochip, auf eine geätzte oder gedruckte Antenne gebondet, beides auf einer dünnen PET-Trägerfolie. Ein RFID Etikett oder RFID Label entsteht, wenn dieses Inlay zwischen bedruckbare Oberseite und Klebstoffschicht laminiert wird – von außen ein gewöhnliches Etikett, das zusätzlich eine kontaktlos les- und schreibbare Kennung trägt. Smart Label ist der handelsübliche Name für genau dieses Produkt; im weiteren Sinn zählen auch Etiketten mit Anzeige oder Sensorik dazu. Alle vier gehören zur Gattung der Transponder, zu der neben Labeln auch feste Hard Tags zählen.
UHF oder HF: welches RFID Etikett wofür
Die Frequenz entscheidet vor der Bauform. UHF | RAIN Label auf 860–960 MHz werden im Pulk und über mehrere Meter gelesen – die Wahl für Wareneingang, Inventur, Versand und Asset Tracking. HF | NFC Etiketten auf 13,56 MHz lesen nur über wenige Zentimeter, sind dafür mit jedem NFC-Smartphone erreichbar und gegenüber Flüssigkeiten in der Nähe unempfindlicher – die Wahl für Produktauthentifizierung, Smart Packaging und Kundeninteraktion am Regal. Wo beide Prozesse aufeinandertreffen, spart ein Dual-Frequency-Etikett den zweiten Aufkleber. Auf Metall funktioniert kein gewöhnliches Label: die leitende Fläche verstimmt die Antenne, dort braucht es On-Metal-Bauformen mit Abstandshalter.
Welche RFID-Chips stecken in unseren Etiketten?
Die Chipwahl entscheidet über Reichweite, Speicher und Sicherheitsfunktionen eines RFID Labels. IDCRAFT liefert die gängigen Chipfamilien aller relevanten Hersteller – NXP, Impinj, Alien Technology und STMicroelectronics – mit bis zu 8.192 Bit User Memory:
- HF | NFC (13,56 MHz): NXP NTAG213, NTAG215 und NTAG216 für NDEF-Anwendungen nach ISO 14443A, ICODE SLIX und SLIX2 für Bibliotheks- und Logistikprozesse nach ISO 15693, MIFARE Classic für bestehende Zutrittsinfrastrukturen. Beispiel aus dem Portfolio: HID IQ Labels Non-Metal mit ICODE SLIX2 oder NTAG213.
- UHF | RAIN (860–960 MHz): Impinj M700-Serie und M730, NXP UCODE 9 sowie Alien Higgs, jeweils nach EPC Class 1 Gen2 / ISO 18000-63. Beispiel: HID IQ Labels Non-Metal UHF mit Lesereichweiten bis 18 Meter.
- Dual-Frequency: Der EM4425 vereint NFC-Antippen und UHF-Pulkerfassung in einem Etikett – umgesetzt im CT Dual Label.
- Sensorvarianten: Etiketten mit Temperatur-, Feuchtigkeits- oder Beschleunigungssensor, etwa das CT Temp Label als semi-passiver Temperaturlogger mit Papierbatterie für die Kühlkette. Für die Assetsuche im Lager gibt es zudem RFID-Etiketten mit integrierter LED-Anzeige.
Materialien, Aufbau und Lieferformen
Obermaterial und Klebstoff bestimmen, ob ein RFID Etikett seine Lebensdauer erreicht. Wir liefern Papier für Standardanwendungen, PET-Folie für erhöhte Beständigkeit, PP-Folie für flexible Untergründe und Polyimid für Hochtemperaturprozesse; der Kleber reicht von permanent über ablösbar bis zu Spezialklebern für raue Oberflächen. Lieferbar als Rollenware für automatisierte Applikatoren, als Schnittware oder als Vorprodukt in den Varianten Dry Inlay und Wet Inlay. Wer auf Nachhaltigkeit achtet, findet im CT ECO Label eine Ausführung mit gedruckter Antenne, die den Kunststoffanteil um rund 90 Prozent senkt.









