Effizienz ist das A und O in der Fertigungsindustrie. Die RFID | NFC Lösungen von IDCRAFT ermöglichen eine optimierte Produktion und Logistik mit Transparenz, Echtzeitverfolgung und schneller Anpassung an Marktanforderungen. Unsere maßgeschneiderten RFID-Hardwarelösungen sorgen für Datenmanagement, Produktion, Qualitätssicherung und Kosteneffizienz, indem sie Prozesse verbessern, Ausfallzeiten reduzieren und die Retourenverfolgung verbessern.
Was einen Reader zum Industrie-Reader macht
Ein industrieller RFID Reader unterscheidet sich vom Bürogerät in vier Punkten: Schutzart, Temperaturbereich, Schnittstellen zur Steuerung und Montagekonzept. In der Halle heißt das IP65 aufwärts, in der Waschstraße oder Lackiererei IP67. Die Anbindung läuft nicht über USB, sondern über Ethernet mit PoE, RS-232 oder RS-485 und digitale Ein- und Ausgänge, über die eine SPS Lichtschranke, Ampel und Schranke direkt mitsteuert. Wer das beim Einkauf nicht trennt, kauft einen Reader, der liest, aber nicht in die Anlage passt.
Reader für Tor, Portal und Fertigungslinie
Für Portale und Tore zählen Sendeleistung und Antennenzahl. Der CAEN Proton liefert bis zu 31,5 dBm auf vier TNC-EP-Antennenports, ist nach IP65 geschützt und wird über PoE mit M12-Industriesteckern versorgt. Der Zebra FX9600 bietet bis zu acht Antennenports und bis zu 15 Meter Lesereichweite, der Chainway UR4 bis zu 30 dBm auf vier SMA-Ports mit RS-232 und Ethernet. Für raue Umgebungen ist der Zebra FXR90 gebaut: bis zu 16 Meter, vier Ein- und vier Ausgänge, IP67. Am Fertigungsband, wo es auf Durchsatz ankommt, liest der Impinj R700 und R720 bis zu 1.100 Tags pro Sekunde und der Chainway UR300 über 1.300 Tags pro Sekunde auf einem Impinj-E-Series-Chipsatz mit Gen2X.
Kompakt, eingebaut oder als fertiges Gate
Nicht jede Anwendung braucht ein Portal. Der CT URIIA ist ein kompakter Leser mit IP67, RS-232, RS-485 und RJ45 samt optionalem PoE, bis zu 26 dBm und bis zu fünf Metern – die typische Wahl für einen einzelnen Lesepunkt an der Maschine. Der Kronotech M30 ist für das 22-mm-Einbaukonzept ausgelegt und lässt sich in einen Panel-PC integrieren, ebenfalls IP67. Wo ein fertiges Tor gebraucht wird, bringt der CT GateSense bis zu 33 dBm, bis zu sechs Meter, IP65 sowie RGB-LED-Leiste und EAS-Alarm gleich mit.
Transponder für Metall und hohe Temperaturen
In der Fertigung sitzt der Tag fast immer auf Metall, und dort funktioniert ein gewöhnliches Etikett nicht: die leitende Fläche verstimmt die Antenne. Dafür gibt es On-Metal-Hardtags mit angepasster Antennengeometrie. Der Xerafy Micro Tag ist bis 250 °C temperaturbeständig, für die Montage auf Metall ausgelegt, erreicht bis zu zehn Meter und ist als ATEX-zertifizierte Ausführung verfügbar. Der Xerafy Roswell deckt denselben Temperaturbereich bei bis zu fünf Metern ab. Beide überstehen damit Lackier- und Trocknungsprozesse, an denen Papieretiketten scheitern. Das vollständige Sortiment steht unter UHF | RAIN Stationäre Leser und UHF | RAIN Transponder.
Beschaffung und Beratung
Vor der Auswahl klären wir mit Ihnen vier Punkte: welche Schutzart die Umgebung verlangt, ob die Steuerung über Ethernet oder über digitale Ein- und Ausgänge angebunden wird, auf welchem Untergrund der Transponder sitzt und welche Temperaturen er aushalten muss. Als herstellerunabhängiger Distributor liefern wir Reader, Antennen und Transponder aus einer Hand und stellen Muster für den Test in Ihrer Anlage bereit – bei industriellen Anwendungen ist der Test vor Ort durch nichts zu ersetzen. Wie sich die Reader-Bauformen grundsätzlich unterscheiden, erklärt der Ratgeber zu RFID Lesegeräten, die Grundlagen der Technik stehen unter Was ist RFID?













